PRESSEBERICHTE

PRESSEBERICHTE

Oberhessische Zeitung 07.08.26 WER MACHT DENN SO WAS?

Eine Bank, die die Vogel- und NaturschutzgruppeMaulbach anlässlich ihres Jubiläums erhalten hat, wurde beschädigt und später versucht, sie wieder herzurichten.

WER MACHT DENN SO WAS?

Das fragt sich der Vorstand der Vogel- und Naturschutzgruppe aus Maulbach. Eine Tischgarnitur auf dem Steimel, dem Hausberg von Maulbach, ist durch Vandalismus erheblich beschädigt worden. Wie Dr. Wolfgang Seim vom Vorstand der Vogel- und Naturschutzgruppe Maulbach berichtet, wurde eine der beiden Bänke in einer Art und Weise demoliert, die nur mit erheblicher Kraftanstrengung möglich gewesen sei. Die Tischgarnitur–bestehend aus einem Tisch und zwei Bänken– war der Vogel- und Naturschutzgruppe im Jahr 2019 anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums durch Hessen-Forst übereignet worden. Sie steht unweit des Grillplatzes auf dem Steimel und dient unter anderem als Ausgangspunkt für naturkundliche Unternehmungen mit Kindern. Darüber hinaus eignet sich die Sitzgruppe auch zur Beobachtung von Sonnenuntergängen und gilt als stiller Erholungsort am Ortseingang von Maulbach.

Seim zufolge stellte die Vogel- und Naturschutzgruppe am Montag die Beschädigungen fest. Wann genau der Vandalismus sich zugetragen habe, sei nicht bekannt, aber wohl erst in den letzten Tagen, sagte er. Der Vorstand betonte ausdrücklich, dass ein Zusammenhang mit einem Grillfest, das am vergangenen Wochenende auf dem Steimel stattgefunden habe, nicht in Betracht gezogen werde. Die Beschädigungen wurden über die Dorf- App bekannt gemacht und haben in und um Maulbach zu Diskussionen geführt. Wer führte Reparatu rdurch? Als Mitglieder der Gruppe am Mittwoch die Reparatur der Tischgarnitur in Angriff nehmen wollten, stellten sie fest, dass die stark demolierte Bank offensichtlich bereits einigermaßen hergerichtet worden war. Der Schaden sei jedoch nicht geringer als zuvor und bleibe sichtbar, sagte Seim. Wer die Reparatur durchgeführt hatte, ist laut Seim nicht bekannt. Auch dieser Umstand löste weitere Diskussionen im Dorf aus.

KOMMENTAR

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, heißt es imVolksmund. In Maulbach könnte dies so gewesen sein. Denn: Fast über Nacht wurde eine robuste Tischgarnitur am Steinmel erheblich beschädigt –das  sorgte für Ärger im Dorf. Eine Nacht später wurde jedoch versucht, die Bank wieder zu reparieren. Die Frage drängt sich auf: Wurden die „Zerstörer“überNach tzu „Wiederherstellern“? Dann würde das eingangs angeführte Sprichwort zu treffen. Hoffentlich! Günther Krämer

OZ 14.07.26 FLEDERMAUSWANDERUNG

Wenn Zwerge und Riesen durch die Nacht fliegen

Homberg – Die Vogel- und Naturschutzgruppe Maulbach hat sich einmal mehr an den Ferienspielen der Stadt Homberg beteiligt. Wie in den Jahren zuvor bot Bernd Fiedler, langjähriger Vorsitzender des Vereins, in den Abendstunden eine kleine Wanderung im und um das Dorf unter dem Motto „Fledermäuse hören“ an. Zwölf Kinder und einige Eltern nahmen an der Führung teil.

Nachdem Fiedler zunächst anhand von Bildern den Teilnehmern Wissenswertes über die Fledermäuse vermittelt hatte, zog die Gruppe mit Beginn der Dämmerung durch Maulbachs Straßen. Mithilfe eines Bat-Detektors, der die für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbaren Ultraschalltöne der Fledermäuse in niederfrequente Töne umsetzt, wurden die Fledermäuse hörbar gemacht. Sehr zur Begeisterung der Kinder, die die manchmal dicht über die Köpfe hinwegfliegenden Tiere nunmehr nicht nur sehen, sondern auch hören konnten.

Während sich zunächst nur Zwergfledermäuse zeigten, sah man zur allgemeinen Überraschung plötzlich auch die Breitflügelfledermaus, eine der größten einheimischen Arten, mit einer Flügelspannweite von bis zu 38 Zentimetern. Der Größenunterschied zwischen Zwergfledermäusen und Breitflügelfledermäusen war auch in der Dämmerung deutlich zu erkennen. Erst mit Einbruch der Dunkelheit beendete Fiedler die Veranstaltung. Bemerkenswert ist, dass diese Veranstaltung bereits seit etwa 20 Jahren durchgeführt wird, merkt die Naturschutzgruppe an. Fiedler konnte in dieser Zeit einige Stammgäste gewinnen, einer der diesjährigen Teilnehmer hat bereits zum achten Mal teilgenommen. Und bei der Verabschiedung ließen mehrere Teilnehmer schon „bis zum nächsten Jahr“ verlauten.

.

Schreibe einen Kommentar